Ankommen wenn man weggeht

Von Goethes Gartenhaus in Weimar bis zur Casa di Goethe in Rom

Er lässt sich allerhand gefallen! Extrakte, Kommentare, Interpretationen, Schüler- und Doktorarbeiten…, die langen Listen von Buchtiteln zu seinem Oeuvre ergeben – in der passenden Stimmung gelesen – perfekte DADA-Texte oder ergänzen sich zu konkreter Poesie. Dazu gesellen sich inzwischen web-sites, seriöse und solche: „Ich-hasse-Goethe-Homepage“.

Auch ich habe mich an den Schlemmer Goethe, an den dicken Punchingball des deutschen Geisteswesens rangemacht, mir an ihm Gedanken und Bilder antrainiert, ihn mit der Arroganz der Nachgeborenen geboxt, ihm Sachen um die Ohren gehauen, von denen er noch gar nichts wissen konnte, vielleicht nichts wissen wollte oder keine Zeit mehr hatte aufzuschreiben? Er muss es sich gefallen lassen! Das ist der Preis, den öffentliche Figuren zu entrichten haben. Vermutlich hätte er die zahlreichen Beiträge, die sich bisher um sein Werk ranken, mit Großzügigkeit quittiert.

Wie viele Goethe-Kenner habe ich auch nur einen Bruchteil seiner Publikationen gelesen, die sich aus 60 Jahren Forschung und Experimenten und aus 40 Jahren Politik ergeben, allein 14 Bände Naturwissenschaft und circa 13000 Briefe, aber das Wenige las ich mit Vergnügen. Statt „mit Vergnügen“ lesen Frau von Tschechow und Fräulein von Kuckheim in Hans Falladas Wolf unter Wölfen Goethe mit Schere, Kleister und Papier. Auf jede sinnliche Anspielung in Prosa und Poesie folgt der Ausruf: „Kleb es zu, kleb es zu!“. So wird Band für Band für die Nichte zensiert, bis nicht mehr viel Goethe übrig ist.

Besonders schätze ich die „Metamorphose der Pflanzen“, weil er daraus eine Art Existenzberechtigung für Künstler folgerte. O-Ton: „Es mag nun die Pflanze sprossen, blühen oder Früchte bringen, so sind es doch nur immer die selbigen Organe, welche, in vielfältigen Bestimmungen und unter oft veränderten Gestalten, die Vorschrift der Natur erfüllen. Dasselbe Organ, welches als Stängel am Blatt sich ausdehnt und eine höchst mannigfaltige Gestalt angenommen hat, zieht sich nun im Kelche zusammen, dehnt sich im Blumenblatte wieder aus, zieht sich in den Geschlechtswerkzeugen wieder zusammen, um sich als Frucht zum letzten Mal auszudehnen.1
Und dazu an Frau von Stein aus Rom am 8. Juni 1787: „Mit diesem Modell und dem Schlüssel dazu kann man alsdann noch Pflanzen ins Unendliche erfinden, die konsequent sein müssen, das heißt: die, wenn sie auch nicht existieren, doch existieren könnten … . Dasselbe Gesetz wird sich auf alles übrige Lebendige anwenden lassen„. Ob er mit dem unpersönlichen „man“ nicht nur bildende Künstler meinte und schon die Interessen der Pflanzen-Genetiker ahnte?

Jedenfalls entwickelt Goethe das Blattmotiv der Pflanze nur oberirdisch ab Boden bis zur sublimen Blüte, bis zur Erhabenheit der Krone, genauso wie Menschen glauben, unter den Füssen befände sich die Hölle und überm Haupt der Himmel. Was passiert dagegen unterirdisch mit den Wurzeln? Mindestens so sublim wie Blütenkelche sind die ewig wachsenden Baby-Zellen der Wurzelspitzenhauben, die zwischen den Mikroben der Humusschicht und dem Tiefengestein Platz und Nahrung für die gesamte Pflanze schaffen. Sein Desinteresse an Wurzelwerk hat mich zur Beschäftigung damit angeregt. Danke.

Bestimmt hat Goethe den Boden um sich herum mit Blicken und Kommentaren gewürdigt, genau so wie seine Hausschwelle am Frauenplan, wo er sich über die Schweine beschwerte, die sich überall suhlten : „… das mag ich nicht!“ Liebte er die feuchten Gerüche, die der Parkboden ums Gartenhaus in Weimar unter den breiten Kronen der Buchen, der Eichen und der Sträucher absonderte? Damals konnte er noch nicht wissen, dass jedes Gramm fruchtbaren Bodens etwa 2,5 Milliarden Bakterien, 400 000 Pilze, 50 000 Algen und 30 000 Protozoen beherbergt, dass Würmer regelmäßig die ganze Welt verdauen und als Humus wieder absondern, die Metamorphose schlechthin! Damals ging der Weg der Sublimation nur himmelwärts durch die Luft.

Sein genial deduzierender Verstand wird dennoch eine Ahnung davon gehabt haben, dass unter seinen Füssen Bemerkenswertes stattfindet, wenn er den Modergeruch der Wasserwege um Weimar inhalierte, sich auf den hellen Matten wilder Ufer-Kuckucksblumen niederließ, die Melancholie der dunkelglänzenden Kissen aus Erfurter Brunnenkresse reflektierte, die knisternden Laubwege im Herbst vom Gartenhaus in die Stadt entlang schlurfte – rundherum nordisch-weicher Waldboden, von dem die Menschen südlich der Alpen nur träumen! Es hat ihn vermutlich wortlos inspiriert. So manches Irdische bzw. Innerirdische mochte
er auch nicht schriftlich hinterlassen. 2
Aus Erfahrung weiß ich, dass die wirklich wichtigen Ereignisse im Leben höchstens mit einer Geheimchiffre im Kalender vermerkt werden. Er hat

ja angeblich so manchen Brief auf einem römischen Frauenrücken verfasst; wer weiß schon, wie sich die italienischen Gerüche und Eindrücke mit heimatlichen Sinnes-Erinnerungen vermengten!

Er reiste von Weimar nach Karlsbad, zum Brenner, nach Verona, bis Venedig, nach Ferrara, streifte Florenz, kam nach Rom, Neapel, Sizilien, wieder nach Neapel und Rom. Per Postkutsche. Ich habe dieselben und viel mehr Orte bereist, immer wieder. Per Auto, Flugzeug, Zug, Vespa, mich jedes Mal geärgert und genauso gefreut darüber, dass Reisen so schnell und bequem geht. Mich gefragt, ob ich mehr oder weniger als Goethe dabei mitkriege. Er hat mich wie sich selbst rührend über solche Komplexe hinweggetröstet: „…man muß sich nicht vergleichen, sondern nach seiner eigenen Art verfahren; denn die Natur hat für ihre Kinder gesorgt, der Geringste wird nicht, auch durch das Dasein des Trefflichsten, an seinem Dasein gehindert: »Ein kleiner Mann ist auch ein Mann!« Und dabei wollen wir’s denn bewenden lassen.3

Gerade weil Rom der Nabel der Welt ist, weil die alten römischen Autokennzeichen als einzige Roma draufstehen haben, weil unüberbietbar reich an Geschichte und liebenswert wegen der umgänglichen Römerinnern und Römer, die freundlich auf den Rest der Welt außerhalb ihrer Stadt herunterblicken, gerade deswegen habe ich mir das spröde Florenz erobert. Eine cittá austera, eher streng aus gelben und grauen Sandsteinblöcken der pietra serena erbaut. Dank der ausführlichen Schilderungen des Chronisten, Malers und architekten Giorgio Vasari zu Zeiten des Übergangs von Renaissance zum Manierismus und dank der außergewöhnlichen Dichte von Dokumenten zur Entwicklung von Florenz, seiner Familien und deren Herrschaftsgerangel wird jede noch so wehrhafte Palastmauer durchlässig. Florenz-Süchtige wie ich entdecken nämlich irgendwann die Übersetzung von „Simsalabim“ auf Florentinisch, die Mauern tun sich auf und ein Leben reicht nicht aus, alle Räume und Atmosphären zu erkunden und auszukosten. Das „Stendal-Syndrom“ ist zurecht in Florenz diagnostiziert worden! Ausschließlich werden Touristen vom „Stendal-Syndrom“ befallen. Die Besucher, die nach Jahren weichen Blätterns in Kunstkatalogen auf dem heimischen Sofa, aber ohne in Florentinisch eingeweiht zu sein, dann in der Stadt Michelangelos und Konsorten auf echt behauenen Stein und bemalte Holzbretter knallen, fallen ganz unmetaphorisch um. Den Kultur-Erschlagenen wird strengste Bettruhe im Hotelzimmer verschrieben, bei geschlossenen Vorhängen, damit nicht das geringste Stückchen Palastfassade durchs Fenster fällt, dazu Eisbeutel und Brecheimer. Deutschen Touristen kann ich als heilsamen Gedanken Goethes Umgang mit Florenz empfehlen: ist er nicht, wie schon Winkelmann vor ihm, desinteressiert an der Arnostadt vorbeigereist? Hat er zurecht die vielleicht überbewertete Auftragskunst eines Banker-Clans namens Medici links liegen lassen?

Allora, via in die Campagna, nach Roma! Dorthin wo zwischen Kunst und Kunst auch Kitsch steht. Goethe: „Wahrlich, es gibt hier nichts Kleines, wenn auch wohl hier und da etwas Scheltenswertes und Abgeschmacktes; doch auch ein solches hat teil an der allgemeinen Großheit genommen.4
Dorthin, wo zwischen Kunst und Kultur viel Wein fließt, Verhältnisse und Freundschaften entstehen. Goethe: „Ein enger Kreis hat sich um mich gezogen, die alle

gut sind, auf dem rechten Wege, und das ist nur das Kennzeichen, dass sie es bei mir
aushalten können, mich mögen, Freude in meiner Gegenwart finden, je mehr sie denkend und handelnd auf dem rechten Wege sind. Denn ich bin unbarmherzig, unduldsam gegen alle, die auf ihrem Wege schlendern oder irren und doch für Boten oder Reisende gehalten werden wollen. Mit Scherz und Spott treib ich’s so lang, bis sie ihr Leben ändern oder sich von mir scheiden.
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Und: „Tischbein lebte so lange hier als mein herzlicher Freund, er lebte hier mit dem Wunsche, mir Rom zu zeigen; unser Verhältnis ist alt durch Briefe, neu durch Gegenwart; wo hätte mir ein werterer Führer erscheinen können? Ist auch meine Zeit nur beschränkt, so werde ich doch das Möglichste genießen und lernen. Und bei allem dem seh‘ ich voraus, daß ich wünschen werde, anzukommen, wenn ich weggehe.6

Goethe konnte sich im Rom des achtzehnten Jahrhunderts den produktiven Kopf noch ganz freihalten für Vergnügen und Werk! Sein Gehirn musste noch nicht aus hunderttausenden Musikstücken aus E und U, aus ebenso vielen Film/Fernseh/Bücher-Titeln eine effiziente Kommunikation destillieren, die Altertümer wurden noch nicht mit Touristeninfos und gregorianischen Chören beschallt, in den Wohnungen lief noch nicht TV „veintiquattro ore su veintiquattro“ wie Italiener unverfroren zugeben, noch musste er sich täglich durch Berge von Tageszeitungen lesen, um seinen Sponsoren glaubwürdige Auslandsberichte schicken zu können. Von römischem Verkehrschaos und der Luftverschmutzung ganz zu schweigen! Als wohlhabender Sohn und später wohlbesoldeter Geheimrat frönte er dem bestmöglichen Zeitvertreib ( Friederike, Charlotte, Lili, Charlotte v. Stein., Maddalena oder?, Christiane, Marianne, Ulrike usw.) und elaborierte diesen zu Poesie, welche wiederum die weniger Begünstigten unter den Lesern wenigsten dem Gefühl nach partizipieren lässt. Er schrieb am 21.6.1818 an Ottilie, seine Schwiegertochter: “Die Wirkung dieser Gedichte empfindest du ganz richtig, ihre Bestimmung ist es, uns von der bedingten Gegenwart abzulösen und uns für den Augenblick dem Gefühl nach in eine grenzenlose Freiheit zu versetzen. Dies ist zu einer jeden Zeit wohltätig, besonders zu der unseren.7
In solch genie-fördernder Konstellation haben sich auch andere Männer seiner Zeit regenbogenartig und zum Nutzen der Nachwelt ausgebreitet. Ich erinnere hier exemplarisch an die unglaublich zahlreichen Erfindungen eines Antoine-Laurent de Lavoisier, 8 bevor er geköpft wurde! 9

J. Wolfgang bewegte sich incognito als Vip in Italien unter falschem Namen, ohne des Landes verwiesen zu werden, ohne Paparazzi, wenn er im Café Greco seinen Kaffee schlürfte, ohne Videoüberwachung im Hausflur wegen Einbrecher, ohne eingebaute Wanzen in seiner Wohnung via del Corso, im Zentrum der Stadt. Zwischen den Zeilen der 1800 Briefe, in denen er Frau von Stein erzählen konnte, was er wollte, wird immer noch nach den Realiter gefahndet. Charlotte, alias Henscheid 10
hat sich ihre eigenen Gedanken dazu gemacht:

„Ich werde“, so schrieb er mir am 4.Nov.86 (an dem Tag, s.o.., schmierte er ja offenbar jede Menge Briefe zusammen!) scheinheilig, „als ein neuer Mensch zurückkommen!“ Na bitte! Der gleiche Wortlaut wie an seine Frau Mutter! Ha! Haha! Und warum eigentlich-„neuer

Mensch“? Wie bitte? „Was suchte er in Italien“ eigentlich, um Hans Mayers Frage von 1973 hier nochmals aufzuwerfen, „was hat er dort gefunden?“ Mußte er hin aus purem angebl. Arbeitsethos, wegen der prompten Erfüllung dieser neualt-deutschen Italienausreißersehnsucht? Oder also doch wg. Der „schönen Mailänderin“, dieser ach so tollen Maddalena? Der Faustina also? 11
Oder gar wegen jener ihn sofort schärfstens anschwärmenden Schweizer Malerin Angelika Kauffmann(Chur), dieser vogelwild in Rom herumgammelnden angeblichen „zarten Seele“, welcher er, Goethe, seine „Iphigenie“- also, ha, praktisch mich! – vorlas! Na, ob es da wirklich beim zartsinnigen vorlesen geblieben ist?! Oder haben wir da vielleicht vielmehr übers Schönäugeln hinaus auch mit Händen und Füßen noch ein artiges Greifeln und abermals Hexameterdengeln veranstaltet, mein Herr Goethe?…“

In modernen Rom des dritten Jahrtausends würde er seine Maria Tag für Tag zu den Sehenswürdigkeiten zerren, die sich seit damals wunderbar vermehrt haben! Und noch bevor er sich ein Bild von Besichtigungs-must und weniger Wichtigem gemacht hätte, wäre die ganze kostbare Zeit verronnen: im neu-eröffneten Palazzo Altemps, in den neu-eröffneten päpstlichen Stallungen: le scuderie papali, in der virtuell und archäologisch neu-aufgemachten domus aurea; allein die Neuzugänge in den Ausstellungsbeständen, die ara Augustae, die von den Faschisten ausgegraben und nun schon wieder nicht in Ruhe gelassen wird, alle sensationellen Freskenfunde sowie Restaurierungen!, die virtuellen Rekonstruktionen auf DVD. Last not least hätte er lange Schlangen vor den Kassen durchgestanden und je nach seinem Temperament und seiner Frust-Toleranz wären es die besinnlichsten Minuten und auch Stunden in der Urbs, was so betrunken klingt, wie man nur bei so viel Sonne und Kultur werden kann und auch sein sollte!

Da er nicht ahnte, dass aus der Casa di Goethe im zwanzigsten Jahrhundert eine deutsch-italienische Kulturinstitution werden würde, hat er kein Graffitti an den Wänden hinterlassen, was den Geist des Hauses formuliert. Deswegen die vielen Ausstellungen, die sich ergänzen oder miteinander wettstreiten rund um Goethes Erbe, während er die Wohnung allora ohne Klimaanlage in den heißen italienischen Nächten lieber mit dem freien himmel und dem sauerstoffreichen Wildbewuchs auf nicht ausgegrabenen römischen Foren und Tumuli tauschte, bei wein und Freunden und mit ihnen auf die Schnaken-freie Kühle der Ilmlandschaft trank.

1 Metamorphose der Pflanzen …..

2… so kann ich sagen, dass ich die schönsten Erscheinungen davon, (italienische Männer) welche wir nur aus griechischen Überlieferungen haben, hier mit eigenen Augen sehenund als ein aufmerksamer Naturforscher, das phisische und moralische davon beobachten konnte. Es ist eine Materie von der sich kaum reden, geschweige denn schreiben lässt, sie sey also zu künftigen Unterhaltungen aufgespart.“ An Herzog Karl August, Rom d. 29. Dec. 87, aus: Goethes Werke, Weimarer Ausgabe, München, 1987

3 Aus. Johann Wolfgang Goethe. Italienische Reise. Deutscher Taschenbuch Verlag, Mü 1997

4 Aus. Johann Wolfgang Goethe. Italienische Reise. Deutscher Taschenbuch Verlag, Mü 1997, 10.November

5 Herbert von Einem, Beiträge zu Goethes Kunstauffassung, Hamburg 1956, Seite 72

6 Aus. Johann Wolfgang Goethe. Italienische Reise. Deutscher Taschenbuch Verlag, Mü 1997, 8. November.

7 Aus: Eckhard Henscheid, Goethe unter Frauen, Frankfurt a/M, 2002, Seite191

8 Zitat aus Oliver Sachs, Onkel Wolfram

9 in seiner Eigenschaft als vorrevolutionärer Generalsteuerpächter

10 Eckhard Henscheid, Goethe unter Frauen, Frankfurt a/M, 2002, Seite99-100

11mich hat der süße kleine Gott in einen bösen winkel relegirt. Die öffentlichen Mädchen der Lust sind unsicher wie überall. Die Zitellen sind keuscher als irgendwo, sie lassen sich nicht anrühren und fragen gleich, wenn man artig mit ihnen thut: e che concluderemo? Denn entweder man soll sie heurathen oder sie verheurathen und wenn sei einen Mann haben, dann ist die Messe gesungen. Ja man kann fast sagen, dass alle verheurathete weiber dem zu Gebote stehn, der die Familie erhalten will. Das sind denn alles böse Bedingungen und zu naschen ist nur bey denen, die so unsicher sind als öffentliche Kreaturen. Was das Herz betrifft; so gehört es gar nicht in die Terminologie der hiesigen Liebeskanzley.“ An Herzog Karl August, Rom d. 29. Dec. 87, aus: Goethes Werke, Weimarer Ausgabe, München, 1987